Kalenderkompass 24
Kalenderkompass 24 · Ratgeber

Schaltjahr einfach prüfen: die 4–100–400-Regel

Warum 2028 einen 29. Februar hat und 2100 nicht.

Im gregorianischen Kalender haben gewöhnliche Jahre 365 Tage und Schaltjahre 366. Der zusätzliche Tag ist der 29. Februar. Ein Schaltjahr lässt sich anhand der Jahreszahl bestimmen: Ist sie nicht durch vier teilbar, ist es kein Schaltjahr. Ist sie durch vier teilbar, folgt noch die Prüfung auf volle Jahrhunderte.

Durch hundert teilbare Jahre sind grundsätzlich keine Schaltjahre. Sind sie jedoch zugleich durch vierhundert teilbar, gilt wieder die Ausnahme: Dann haben sie einen Schalttag. Damit ist 2000 ein Schaltjahr, 2100 dagegen keines. Für 2028 genügt die erste Prüfung zusammen mit dem Ausschluss eines vollen Jahrhunderts: 2028 geteilt durch vier ergibt 507, und die Jahreszahl endet nicht auf zwei Nullen.

Der Hintergrund ist die Anpassung des Kalenders an das Sonnenjahr. Ein Sonnenjahr hat keine exakt ganze Zahl von Tagen. Die zusätzlichen Tage gleichen diese Differenz langfristig an. Die Regel führt zu 97 Schaltjahren in einem Zeitraum von 400 Jahren. Für die persönliche Planung ist vor allem wichtig, dass der Februar nicht immer dieselbe Anzahl von Tagen besitzt.

Probiere selbst drei Beispiele: Ist 2032 ein Schaltjahr? Ja, denn es ist durch vier und nicht durch hundert teilbar. Ist 1900 eines? Nein, denn es ist durch hundert, aber nicht durch vierhundert teilbar. Ist 2400 eines? Ja, die Teilbarkeit durch vierhundert greift. Bei wiederkehrenden Terminen am 29. Februar solltest du ausdrücklich festlegen, welches Ersatzdatum du in gewöhnlichen Jahren verwenden möchtest. Diese persönliche Entscheidung ergibt sich nicht automatisch aus der Schaltjahrregel.

Quellen & weiterführende Informationen

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